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Zum "Tag gegen Lärm": Handy-Knigge von Jamba
Berlin, den 24. April 2007 - Der internationale Tag gegen den Lärm macht am 25. April bereits zum zehnten Mal gegen die Dezibel-Maximierung mobil. Zur Geräuschkulisse der modernen Gesellschaft trägt unser Handy ohne Zweifel seinen Teil bei. Als anerkannter Experte in Sachen "Lärm" und "Nervige Dinge" hat Jamba anlässlich dieses Gedenktages fünf Regeln für den nervenschonenden Umgang mit dem Mobiltelefon in der Öffentlichkeit aufgestellt. Wer den Handy-Knigge von Jamba beachtet, behält vollen Spaß an seinem Mobiltelefon - ohne die Ohren der Mitmenschen zu strapazieren.
Die folgenden fünf Tipps zeigen, wie man die geräuschintensiven Handy-Taktlosigkeiten im Beisein von Unbeteiligten vermeidet:
1. Das gute Büroklima liegt in Deiner Hand
Der Crazy Frog ist ein Knaller - klar, das weißt Du, und Jamba weiß es auch! Verständlicherweise ist die Freude über den neuesten Streich des verrückten Frosches auf Deinem Handy ungebremst. Darf sie auch sein, aber bevor Du mit stolz geschwellter Brust allen und jedem Deine neue Handy-Eroberung in voller Lautstärke präsentierst, bedenke: Es wäre unter Umständen doch möglich, dass nicht alle Deine Bürogenossen diese Liebe für putzige Monster und auffällige Töne teilen. Oder schlicht und einfach in Ruhe arbeiten wollen. Ein dezenter Klingelton oder ein Vibrationsalarm während der Arbeitszeit tun's auch und gefährden das gute Büroklima nicht.
2. Viva la musica! - Aber denke an Deine Mitmenschen
Wie schön, dass man mit jedem mp3-fähigen Handy seiner musikalischen Leidenschaft jetzt immer und überall frönen kann! Doch während Deutschland sich gerade wieder auf die Suche nach dem nächsten Superstar macht, hast Du die letzten Staffeln noch nicht vergessen. Bevor Du die Initiative "Rettet Daniel Küblböck" startest und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Handylautsprecher Stimmung für Deinen Star machst, sollte Dir bewusst sein: Die ältere Dame gegenüber wird wahrscheinlich trotzdem weiterhin Volksmusik bevorzugen. Also: Verschone die Anderen mit Deiner Musikvorliebe - mit guten Kopfhörern klingt die Musik noch besser und nur in Deinen Ohren.
3. Manche Dinge sollte man lieber für sich behalten
Wenn Du Deinen Schatz in Augenblicken intimer Telefonate mit besonders originellen Kosenamen beglückst, finden das vielleicht 3 von 100 U-Bahn-Gästen ganz amüsant - der Rest dürfte a) diese Information eher uninteressant finden oder b) peinlich berührt sein. Noch schlimmer: Deine Mutter steht zufällig unbemerkt in der Nähe und kann Dich dank Deines lauten Sprechorgans gut hören! In solch eine Situation möchte wohl niemand geraten. Daher gilt: Auch wenn es schwer fällt - lautstarkes Telefonieren gehört eindeutig nicht in die Öffentlichkeit.
4. Huldige dem Fair Play
Langeweile? Nicht mit Dir - das ist klar! Seit es Handyspiele gibt, ist Dir keine Strecke zu kilometerreich und keine Wartezeit beim Zahnarzt lang genug. Ein ausgedehntes Zockerdaumentraining mag ein großartiger Zeitvertreib für Dich sein, den Dir auch der Geschäftsmann neben Dir von Herzen gönnt. Zumindest solange der Ton an Deinem Handy ausgeschaltet ist. Falls die Geräuschkulisse für Dich zum Spielerlebnis unbedingt dazu gehört: Auch mit Kopfhörern kannst Du den nächsten Highscore erzielen.
5. Gib Deinem Date eine Chance
Stell Dir vor: Du hast ein heißes Date, Ihr sitzt bei einem romantischen Abendessen zusammen, klassische Musik läuft leise im Hintergrund, Eure Blicke treffen sich, der erste Kuss bahnt sich an - und dann ... bimmelt Dein Handy! Abgesehen von der unangebrachten Geräuschkulisse: Geh niemals ans Handy, wenn die Zweisamkeit gerade vertraut zu werden beginnt! Rette Dein Date, bevor es zu spät ist, und schalte das Mobiltelefon stumm oder ganz aus. Dein Gegenüber hat schließlich Deine Aufmerksamkeit voll und ganz verdient - sonst wärt Ihr nicht hier, oder?