Über uns - Verantwortung

ueber-jamba/verantwortung/

Was Sie sonst noch tun können? Unsere Tipps für Eltern

In vielen Situationen brauchen Kinder und Jugendliche Schutz - das wissen sorgende Eltern und tun ihr Möglichstes für einen optimalen Schutz in allen Lebenslagen. Gerade im Hinblick auf Sicherheit ist das Handy für viele Eltern ein Segen, da sie jederzeit auch im Notfall mit ihrem Kind in Verbindung treten können. Doch wie alles im Leben kann auch ein Handy bei missbräuchlicher Nutzung Gefahren bergen. Was Sie tun können und sollten, um Kindern von Anfang an einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy zu vermitteln, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Reden ist Gold wert

Kinder und Jugendliche sind neugierig, spielen gern und wollen alles ausprobieren. Nicht zuletzt deshalb kennen und nutzen sie die technischen Möglichkeiten eines Mobiltelefons häufig viel intensiver und auch gekonnter als Erwachsene. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie sich mit Ihren Kindern regelmäßig ausführlich nicht nur über die Nutzung, sondern auch über die Gefahren bei der Handynutzung austauschen. Hierbei sind auch mobile Inhalte ein Thema, spätestens seit problematische Inhalte wie Grooming (Belästigung durch Dritte), Bullying (Mobbing per Handy) und Happy Slapping (Aufnahme und Weiterleiten von gewaltvideos) zu auffälligen Phänomenen geworden sind. Kinder und Jugendliche sind sich zumeist über die schnellen und weiten Verbreitungswege durch die Übertragung zwischen Mobiltelefonen nicht bewusst und können auch die Auswirkungen auf betroffene Personen nicht in vollem Ausmaß nachvollziehen.

Lassen Sie sich doch mal das Mobiltelefon von Ihrem Kind erklären - das stärkt nicht nur das Selbstvertrauen Ihres Kindes, sondern lässt Sie auch erkennen, wie versiert Ihr Spross im Umgang mit dem mobilen Gerät ist und wo möglicherweise noch Aufklärungsbedarf besteht. Bleiben Sie ein guter Ansprechpartner für Ihr Kind, damit es sich im Problemfall an Sie wendet anstatt an Freunde in der Schule.

Die Technik sinnvoll nutzen

Eine der einfachsten Vorsichtmaßnahmen fängt schon beim Mobiltelefon selbst an: Zum einen können Sie ein möglichst simples Handymodell für Ihr Kind auswählen. Ein Handy ohne Kamera oder Infrarot- bzw. Bluetooth-Schnittstelle verhindert beispielsweise den einfachen, kostenlosen Austausch von unerwünschten Videos oder Bildern. Fällt die Entscheidung auf ein technisch anspruchsvolleres Telefon, nutzen Sie unbedingt die darin enthaltenen Sperrmöglichkeiten. Fast jedes Mobiltelefon verfügt über Sicherheitseinstellungen, die per PIN geschützt werden und z. B. Bluetooth- oder WAP-Verbindungen bis hin zu SMS- und Kamera-Funktionen sperren. Zusätzlich gibt es für viele Modelle Sicherheitssoftware, die günstig und einfach online herunterladen werden kann. Wenn Sie sich nicht gut mit der Technik auskennen - Ihr Mobilfunkhändler hilft Ihnen da sicher gern weiter.

Der richtige Tarif

Genauso wie die Auswahl des Handys ist die Entscheidung für den richtigen Tarif sehr wichtig. Wählen Sie am besten einen Prepaid-Tarif - hier können Sie Guthaben flexibel aufbuchen. So behalten so die optimale Kostenkontrolle und können gemeinsam mit Ihrem Kind bestimmen, wie viel Geld es für die mobile Nutzung ausgegeben darf. Soll es doch ein fester Vertrag sein, informieren Sie sich ganz gezielt: Viele der Mobilfunkanbieter haben mittlerweile auch hier spezielle Tarife für Kinder und Jugendliche im Angebot, die sowohl Sperren für bestimmte Dienste beinhalten als auch eine Budgetbegrenzung ermöglichen.

Sollten Sie Ihrem Kind die Nutzung des mobilen Internets erlauben, achten Sie unbedingt darauf, dass die Datenübertragungskosten beim gewählten Tarif nicht zu hoch sind und informieren Sie sich gegebenenfalls über kostengünstigere Daten-Pakete. Auch bei Prepaid-Anbietern gibt es diesbezüglich mittlerweile entsprechend günstige Angebote.

Nutzen Sie auch die Sperrmöglichkeiten, die jeder seriöse Mobilfunkbetreiber zur Verfügung stellt: Ob Rufnummernbegrenzung (auch für SMS-Versand), teure Service-Nummern oder Datenverkehr - all das kann problemlos deaktiviert werden. Ihr Mobilfunkhändler berät Sie dahingehend sicher gern.

Über all diese Einstellungen am Mobiltelefon sowie die Angebote der Netzbetreiber hinaus bietet natürlich auch Fox Mobile Group verschiedene Möglichkeiten, den Zugriff Ihrer Kinder auf bestimmte Inhalte einzuschränken: Siehe Maßnahmen hier.

Weitere Informationen finden Sie hier

www.jugend-und-handy.de

www.handysektor.de

www.gsmeurope.org/safer_mobile/index.shtml